Welches E-Bike passt zu mir?

Welches E-Bike zu dir passt, hängt zuerst davon ab, wofür du es nutzt, wie groß du bist und wo es steht, wenn du nicht fährst. Danach vergleichst du Einstieg, Motor und Sensor, die Akkukapazität in Wattstunden und das Gewicht. Erst dann lohnt der Blick auf einzelne Modelle und ihre Daten.

Wir gehen die Punkte der Reihe nach durch, mit Beispielen aus unseren E-Bikes. Unten findest du Modelle zum Vergleichen, jeweils mit dem, was sie gut können, und dem Haken.

Wofür nutzt du das E-Bike?

Fang beim Alltag an, nicht beim Datenblatt. Fährst du jeden Tag zur Arbeit oder zur Schule, zählen ein Gepäckträger, gute Bremsen und ein Akku, den du zum Aufladen mit in die Wohnung nehmen kannst.

Nimmst du das Rad in den Zug mit oder ist der Flur eng, schau dir ein Klapprad an. Das JOBOBIKE Ace Pro und das ENGWE O20 Boost lassen sich laut Hersteller zusammenklappen, weitere Modelle findest du bei den E-Klapprädern. Willst du Kinder oder einen Wocheneinkauf transportieren, kommt ein normales E-Bike schnell an seine Grenzen. Dafür gibt es Lastenräder.

Welche Rahmengröße passt zu deiner Körpergröße?

Eine allgemeine Rahmentabelle hilft nur bedingt. Wichtiger ist, für welche Körpergröße der Hersteller das einzelne Modell freigibt. Diese Angabe findest du beim Hersteller, und sie unterscheidet sich von Modell zu Modell. Prüf sie vor dem Kauf, vor allem wenn du sehr klein oder sehr groß bist.

Tiefer oder hoher Einstieg?

Beim tiefen Einstieg musst du das Bein nicht über die Stange schwingen. Das ist praktisch, wenn du oft an der Ampel absteigst, mit Tasche oder Rock fährst oder nicht mehr so beweglich bist. Brauchst du das nicht, ist ein hoher Einstieg kein Nachteil.

Mittelmotor oder Nabenmotor?

Der Motor sitzt an einer von drei Stellen. Ein Mittelmotor am Tretlager fährt sich laut ADAC ähnlich wie ein normales Fahrrad. Ein Nabenmotor im Hinterrad sorgt für gute Traktion, macht aber das Hochheben über Treppen schwerer. Ein Motor im Vorderrad kann auf rutschigem Untergrund, am Berg oder in Kurven durchdrehen oder wegrutschen.

Das JOBOBIKE Astra hat laut JOBOBIKE einen Mittelmotor mit 45 Newtonmetern (Nm) Drehmoment, das Vogue Prestige laut Vogue einen Motinova-Mittelmotor mit 80 Nm. Das JOBOBIKE Ace Pro und das JOBOBIKE Robin Pro fahren mit einem Motor im Hinterrad.

Trittfrequenzsensor oder Drehmomentsensor?

Der Sensor entscheidet, wie sich die Unterstützung anfühlt. Ein Trittfrequenzsensor erkennt nur, dass sich die Pedale drehen, nicht wie kräftig du trittst. Ein Drehmomentsensor misst die Kraft im Pedal, und der Motor hilft entsprechend mehr oder weniger.

Willst du, dass sich das E-Bike wie ein Fahrrad mit Rückenwind anfühlt, such in den Daten nach Drehmomentsensor. Das JOBOBIKE Ace Pro, das ENGWE O20 Boost und das JOBOBIKE Astra haben laut Hersteller einen.

Wie viel Watt braucht ein E-Bike?

Bei einem Pedelec, also einem E-Bike, das rechtlich als Fahrrad gilt, legt das Gesetz die Grenze fest: höchstens 250 Watt Nenndauerleistung, Unterstützung nur beim Treten und Schluss bei 25 km/h (§ 1 Abs. 3 StVG). Mehr Watt macht aus dem Rad ein Kraftfahrzeug. Für ein S-Pedelec bis 45 km/h brauchst du mindestens die Fahrerlaubnis Klasse AM, ein Versicherungskennzeichen und einen Helm.

Unterschiede zwischen Modellen siehst du eher am Drehmoment. Das Ace Pro hat laut JOBOBIKE 45 Nm, das O20 Boost laut ENGWE 75 Nm, das Robin Pro laut JOBOBIKE 80 Nm.

Wattstunden vergleichen

Wie viel Energie ein Akku speichert, steht in Wattstunden (Wh): Volt mal Amperestunden. 36 Volt und 15 Amperestunden ergeben 540 Wh, wie beim Ace Pro. Das ENGWE Mapfour N1 Air kommt mit 36 Volt und 10 Amperestunden auf 360 Wh, das Robin Pro mit 48 Volt und 20 Amperestunden auf 960 Wh.

Der ADAC rechnet bei gemischter Fahrweise mit 50 bis 100 Kilometern pro Ladung, je nach Akkukapazität. Ist der Akku leer, fährst du mit Muskelkraft weiter.

Wie schwer darf dein E-Bike sein?

Musst du das Rad Treppen hoch tragen, zählt jedes Kilo. Ab etwa 25 Kilo kann das laut ADAC sehr umständlich werden. Das ENGWE Mapfour N1 Air wiegt laut ENGWE rund 16 Kilo, das Ace Pro laut JOBOBIKE 24 Kilo. Das Robin Pro wiegt rund 35 Kilo, dafür hat es eine Federgabel, eine gefederte Sattelstütze und 4,0 Zoll breite Reifen.

Schau auch auf die maximale Zuladung und die Bremsen. Das O20 Boost trägt laut ENGWE 150 Kilo, Ace Pro, Astra und Robin Pro laut JOBOBIKE je 120 Kilo. Bei hohem Körpergewicht oder viel Gepäck empfiehlt der ADAC hydraulische Scheibenbremsen. Das Mapfour N1 Air hat laut ENGWE mechanische.

Welke fatbike past bij jou?

Vergelijk de modellen hieronder. Bekijk per fiets de actuele informatie op de productpagina.

JOBOBIKE Ace Pro: klappbar, 24 Kilo

Laut JOBOBIKE ein klappbares E-Bike mit 24 Kilo Gewicht auf 20 x 2,125 Zoll Reifen. Der Akku hat 540 Wh (36 V, 15 Ah), der Hinterradnabenmotor 45 Nm, und ein Drehmomentsensor dosiert die Hilfe. Gebremst wird mit hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen. Die Zuladung liegt bei 120 Kilo.

ENGWE P275 SE: 27,5 Zoll und rund 24 Kilo

Große Räder mit 27,5 x 1,95 Zoll Reifen und laut ENGWE rund 24 Kilo Gewicht. Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen und 160-mm-Scheiben. Das maximale Gesamtgewicht gibt ENGWE mit 120 Kilo an.

JOBOBIKE Astra: Mittelmotor mit Drehmomentsensor

Laut JOBOBIKE sitzt hier ein Mittelmotor mit 45 Nm, gesteuert über einen Drehmomentsensor, der auf deine Trittkraft reagiert. Dazu 27,5 x 2,4 Zoll Reifen, eine hydraulische Federgabel mit Lockout und hydraulische Scheibenbremsen. Der Akku hat 540 Wh, das Rad wiegt rund 30 Kilo.

JOBOBIKE Robin Pro: 960 Wh auf 26 x 4,0 Zoll

Ein E-Fatbike auf 26 x 4,0 Zoll Reifen mit Federgabel und gefederter Sattelstütze, ohne Hinterradfederung. Der Akku hat laut JOBOBIKE 960 Wh, der Bafang-Hinterradmotor 80 Nm. Mit rund 35 Kilo ist es nichts für den Weg in den dritten Stock.

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